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Social Media Sales

Statt sinnloser Zeitverschwendung profitieren Sie jetzt von XING und Co.

Sie beherrschen das Werkzeug Telefon? Sicher tun Sie das, denn wenn es nicht so wäre, könnten Sie als Verkäufer wohl kaum bestehen. Ich behaupte: In naher Zukunft gilt dies auch für social media. Wer es nicht beherrscht ist draußen.

Klingt das überzogen für Sie? Ist der Hype um Web 2.0, 3.0 oder alles was mit „social media“ zu tun hat für Sie eine Modeerscheinung? Gut. Wenn Sie das glauben wollen – wir leben in einer freien Welt und nichts kann Sie zwingen.

Aber bitte berücksichtigen Sie, dass alles, was einen entscheidenden Wert für unser Leben hatte, sich letztlich auch durchgesetzt hat. Und zwar gegen alle anfänglichen Widerstände und Bedenken.

Ich bin fest davon überzeugt, dass social media ein sehr wichtiger Bestandteil der Kommunikation zwischen Menschen sein wird. Und das auch im geschäftlichen Umgang.

Der Wert, den Verkäufer durch den richtigen Umgang mit social media erzeugen können, ist immens. Verglichen mit dem Jahr 2000 haben Verkäufer bei eher geringen Kosten unglaublich effektive Wege zum Kunden.

Alle, die neue Kunden suchen und finden müssen, können das mit Hilfe von social media ungleich schneller, direkter und effektiver tun. Es ergeben sich Möglichkeiten, die ohne social media networks wie XING nicht ansatzweise denkbar wären.

Wer in stetigem, sinnstiftendem Kontakt mit seinen bestehenden Kunden bleiben will, findet in XING Möglichkeiten, die mit herkömmlichen Mitteln kaum in ähnlich bequemer und für beide Seiten angenehmer Weise umsetzbar sind.

Dies alles nicht zu nutzen wäre töricht. Die Geschichte zeigt: Wer sich Innovationen widersetzt, die letztlich wichtige Entwicklungsschritte sind, der verschafft sich einen enormen Nachteil. Wer es jedoch versteht, die angebotenen Chancen zu nutzen – ohne dabei jeden Hype mitzuspielen – der wird sich enorme Wettbewerbsvorteile verschaffen.

XING wird dieses Jahr acht Jahre alt. Elf Millionen Menschen, davon fünf Millionen im deutschsprachigen Geschäftsumfeld, nutzen dieses Werkzeug für sich. Wie lange können engagierte Verkäufer noch darauf verzichten?

social media im Business ist seriös, wenn Sie seriös sind. Und es begleitet Sie. Es verkauft Sie. Nutzen Sie es für sich. Nutzen Sie es wirksam!

Sind wir schon in XING verbunden? Wenn nicht – holen Sie das bitte jetzt gleich nach.

https://www.xing.com/profile/Stephan_Heinrich

Was ist „social media sales“?

„Netzwerken“ war anfangs der Begriff. Jetzt spricht man von social media oder web 2.0. Damit ist die zweite Welle der Kommerzialisierung des Internets gemeint. Web 1.0 war vor allem passiv. Man „surfte im Internet“, las Inhalte, bestellte bei Amazon.

Mit der „zweiten Version“ des Internets wurde es möglich, auch als Individuum eigene Inhalte einzustellen, Kommentare abzugeben, Produkte zu bewerten, zu bloggen und sich mit anderen Individuen öffentlich zu vernetzen. Die Übertragung der bestehenden geschäftlichen und privaten Netzwerke auf bestimmte Plattformen im Internet nennt man gemeinhin social media networking. Auch die dritte Version des Internets, „mobile and always on“, wird bereits propagiert.

Es gibt sehr viele Bücher, die sich mit der Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen über social media befassen. In diesem Buch konzentrieren wir uns vor allem auf social media als Werkzeug im B2B Vertrieb. Im Gegensatz zu den Gedanken des Marketings richtet sich dieses Buch an Verkäufer. Die Aspekte des Marketings mit social media sind darauf ausgerichtet, Aussagen an eine größere Menge von Individuen zu überbringen, um dort eine Aktion auszulösen.

Insbesondere die allgemeine, nicht an bestimmte Personen gerichtete Verbreitung von sinnvollem Inhalt (content) und das spätere „gefunden werden“ steht im Zentrum des social media marketing. Hier werden wir diesen Aspekt nur am Rande behandeln und dann auch nur bezüglich des öffentlichen Profils der Person des Verkäufers, nicht des dahinter stehenden Unternehmens.

Im Fokus steht die Frage, wie Verkäufer mit Hilfe von social media Kontakte zu ihren bestehenden und potentiellen Kunden aufbauen und unterhalten können. Und wie Verkäufer social media nutzen können, um neue Kontakte mit interessanten Zielpersonen, Multiplikatoren oder Empfehlern zu knüpfen.

Das komplette Buch können Sie ab sofort im Handel beziehen: http://social.visionselling.de

Fortsetzung folgt

Stellen Sie sich vor, Sie müssten einen Elefanten führen. Er hat einen Strick um den Hals und Sie führen Ihn durch die Manege. Der Elefant muss Ihnen nicht folgen. Er tut es aus freien Stücken. Er könnte auch stehen bleiben. Er könnte in eine ganz andere Richtung gehen und Sie hinterherschleifen. Oder könnte Sie sogar mit einem eleganten Schwung des Rüssels aus der Manege befördern. Aber der Elefant entscheidet sich, Ihnen zu folgen. Er könnte anders entscheiden, aber er entscheidet sich dazu Ihnen zu folgen. Warum nur?

Vor kurzem ist dieses Bild bei einem Coaching entstanden. Mein Klient hatte sich entlang der Methode von Oliver Geisselhart bestimmte wichtige Punkte eingeprägt. Die Methode erlaubt es, sich beliebige Einzelaspekte einzuprägen und die genaue Reihenfolge besser zu erinnern. Auch der Elefant (Nummer 6) wurde an diesem Tag eingesetzt um den wichtigen Punkt Sechstens festzuhalten.

Der Elefant, der zwar geführt wird, aber nicht dominiert. Der sich aus freien Stücken (weil er einen Nutzen erwartet?) der Leitung durch den Betreuer unterwirft. Der folgt, weil er will. Der Elefant, der sich entscheidet, dem Menschlein zu folgen.

Diese Idee fasziniert mich. Sie wird mich noch länger beschäftigen.

Was würde wohl passieren, wen der Elefantenführer denkt: “Oh hilfe, hoffentlich merkt der Elefant nicht, dass er viel stärker ist als ich …”? Vermutlich würde die Verbindung reissen und der Elefant würde das lästige Menschlein abschütteln.  Oder was wäre, wenn der Mensch denkt: “Hah! Ich führe den Elefanten. Er muss sich mir unterwerfen”? Das wäre sicher putzig anzusehen, wenn der Elefant sich auf ein Kräftemessen einlässt.

Diese fast schon magische Balance, wo der nach Kräften Schwächere und der viel Stärkere gemeinsam etwas auf die Beine stellen, was einer alleine nicht geschafft hätte. Ein sehr schönes Gleichnis für das Verkaufen an Top-Entscheider. Er muss nicht. Man kann ihn nicht zwingen, aber wenn es gemeinsam klappt, dann entsteht etwas Großes, von dem beide profitieren.

Wie können wir diese Erkenntnis in Kundengesprächen umsetzen?

  • Wie können wir Entscheidungen für uns holen, ohne zu dominieren?
  • Wie können wir den Stärkeren zu uns holen, ohne ihn zu zerren?
  • Wie können wir ohne Angst vor der Stärke dieren Kraft einsetzen?

Ich bin gespannt, was sich aus dieser Idee weiter entwickelt. Was meinen Sie?

Gerade kommt die Meldung dass nun offiziell sieben Milliarden Menschen auf dieser Welt leben. Seit heute. Das hat die UNO ausgerechnet. Da trifft es sich gut, dass Deutschland just im gleichen Moment 55 Milliarden Euro zu viel auf dem Konto hat. “Dees kost’ a Mass!” sagt man in meiner Heimatstadt, wenn man etwas gut zu machen hat. Für jeden Weltbürger eine Mass. Das kann klappen, wenn man einen Preis von 7,85 Euro ansetzt. So ungefähr.

Oder man könnte damit ein Jahr lang alle Kosten aus Hartz 4 bezahlen. Dann blieben immer noch 5 Milliarden für ein ausgiebiges Weihnachtsfest.

Möglich wäre auch, damit so ungefähr 20% der Gesamtverschuldung von Griechenland zu bezahlen und damit den (angeblich) drohenden Euro-Crash zu verhindern.

Dass nun der einzige Effekt ist, dass Deutschlands Schuldenstand um  3% (so ungefähr in etwa) sinken soll, ist natürlich eher unspektakulär.

Dann doch lieber global free beer. Prost!

Gestern, am 5. Oktober 2011 verstarb Steve Jobs dort wo er lebte und wirkte – in Silicon Valley.

Sicher gehörte er zu den wenigen wirklichen Stars des Wirtschaftslebens.

Seine Erfolge sind schier unglaublich und jede Menge tatsächliche oder vermeintliche Kenner haben sein Wirken interpretiert. Wenige kannten ihn persönlich, aber viele hat er persönlich bewegt.

Wann hat je ein Unternehmensgründer und -Chef solche Emotionen ausgelöst – selbst über seinen Tod hinaus? Sicher kennen wir Nachrufe auf verdiente Unternehmenslenker. Aber erinnern Sie sich daran, dass Menschen je Blumen und Kondolenzkarten vor den Geschäften eines Unternehmens abgelegt haben? Und das weltweit.

Geschichten über die Person Steve Jobs sind nicht nur positiv. Viele, die ihn als Chef kannten, beschrieben ihn als schwierig, launisch und unberechenbar. Manche hassten ihn und seinen Erfolg. Und am Ende hat er ein stabiles Unternehmen geschaffen, sehr vielen Menschen direkt oder indirekt einen Arbeitsplatz verschafft und so manche Karriere inspiriert. Und ganz sicher hat er die Art, wie wir mit Computern, Musik und Telefonen umgehen für immer geprägt – und dies weit über die Benutzer von Apple-Produkten hinaus. Sinngemäß sagte er 2004 zur Eröffnung der Apple-Entwicklerkonferenz:

Wir haben davon geträumt. Dann haben wir es gebaut. Es ist ziemlich gut geworden.

Jobs hatte eine klare Vorstellung von dem was erschaffen wollte. Er hatte einen hohen Anspruch an sich und seine Umgebung. Und er hat damit polarisiert.

Wie klar ist Ihre Vorstellung von dem was Sie tun? Was wollen Sie (er-)schaffen?

“Beeing the richest man in the cemetery doesn’t matter to me … Going to bed at night saying we’ve done something wonderful… that’s what matters to me.”

Dieses Zitat stammt aus dem jahr 1993 aus einem Interview über einen Wettbewerber. Dass dies keine leerten Worte waren zeigte er indem er sich nach der Rückkehr zu Apple nur einen Dollar Jahresgehalt zahlte. Er sagte einmal ungewöhnlich scherzhaft, das 50% Fixgehalt seien und der Rest abhängig von seiner Leistung.

“I would trade all of my technology for an afternoon with Socrates.”

So zitiert ihn die Newsweek im Oktober 2001. Dieser Tausch ist nun Wahrheit geworden. Mögen sie beide gute Gespräche führen.

Pflichtprogramm für Führungskräfte

Und wenn Sie noch einen kleinen Einblick in seine Persönlichkeit aufschnappen wollen, nehmen Sie sich 15 Minuten Zeit und hören Sie dieser Rede zu. Wenn so mancher Wirtschaftslenker oder Staatschef nur wenige der darin ausgesprochenen Lebensprinzipien anwenden würde, dann lebten wir in einer besseren Welt.

Was passiert mit den Sorgen, wenn man sie sich nicht macht? Was ist, wenn ich das Wort “Sorge” nicht kenne?

Daniel Everett kommt zu dem Schluss, dass der Stamm der Pirahã das glücklichste Volk der Erde ist. Unter anderem deshalb, weil sie abstrakte Begriffe wie “Sorge” nicht kennen und in ihrer Sprache kein Wort dafür verwenden.

Können wir Denkblockaden entlernen?

Was wäre, wenn wir uns im Zusammenhang mit unseren Blockaden ein Denkverbot auferlegen. Können wir z.B. im Vertrieb die Angst vor der Ablehnung ablegen? Wenn Sie mit der Einstellung “Nicht gekauft hat er schon” zum Kunden gehen, dann kann es nur noch gut enden, oder? Wenn Sie “Heiss auf Kaltakquise” sind, macht die vielfach ungeliebte Tätigkeit plötzlich Spass, auch wenn Sie mehr Ablehnung als Zustimmung erfahren?

Frei ist nur der Clown – er allein ist bereit bedingungslos zu scheitern

Echte Profis kennen Erfolg und Misserfolg. Sie haben Lust auf Erfolg, aber sie haben auch Lust am Scheitern, wie Hans Uwe L. Köhler das so eindrucksvoll in seinem neuen Buch “Die perfekte Rede” schildert.

Wie gehen Sie mit Misserfolg um? Was lässt Sie weiter machen, wenn Sie einen richtig schlechten (Vertriebs-)Tag hatten?

In Seminaren und Trainings kommt es ab und zu vor, dass Teilnehmer die Zeiten nicht einhalten können oder wollen. Manche kommen dann einfach zu spät oder gehen früher. Der Höflichkeit geschuldet, sagen die meisten vorher, dass sie diese Ausnahme in Anspruch nehmen wollen.

Sie können sicher nachvollziehen, dass der gemeine Trainer ein gewisses Selbstbewusstsein benötigt, um seine Aufgabe zu erfüllen. Es schadet bestimmt nicht, wenn er es auch selbsttätig skalieren kann, aber es sollte schon ein gutes Volumen einnehmen können.

Zuhören ist eine Lebenseinstellung

Bestimmt können Sie sich vorstellen, dass es kaum einen Trainer gibt, der nicht eine straffe Frage nach dem warum (oder besser: wozu) stellt, wenn ein Teilnehmer eine frühe Abreise ankündigt. So auch neulich hier: Ein Mann im besten Alter teilte mir in der Mittagspause des 2. Seminartages mit, dass er das Ende des Seminars nicht mehr mitmachen kann, weil er gegen 15:30 aufbrechen wolle um noch einige “private Angelegenheiten” zu erledigen.

Abwarten und ein tiefer Blick in die Augen des Sprechers brachte keine Fortsetzung der Erklärung. Erst als ich nach langer Pause Atem holte um meine Frage zu stellen, kam er mir zuvor. “Ich muss morgen meine Frau beerdigen” sagte er ganz ohne Häme. Allerdings auch ohne sichtbaren Schmerz.

Er sah in meine Augen. Die Luft in meinen Lungen wurde langsam aber sicher sauer. Nach gefühlten Stunden sagte ich mit gut gewärmter Atemluft: “Tut mir leid.”

Die Antwort kam sehr schnell. “Wissen Sie. Nach so vielen Jahren des schlimmsten körperlichen Leidens ist es mehr eine Erlösung. Mit der Erfahrung der letzten Jahre bin ich mir nicht mehr sicher ob das ‘Abschied nehmen’, das von den Psychologen als so wichtig angesehen wird, auch meine Wahl wäre. Vielleicht wäre so ein Unfalltod eher was für mich. Also ist der Tag morgen eher ein froher Tag für alle Beteiligten.”

Echtes Zuhören kostet Kraft

Puh. Der Mann saß 1 1/2 Tage im Seminar und wusste, dass er am folgenden Tag seine Frau beerdigen wird. Der Kopf des Trainers wird heiss und in ihm reift der Reflex, von seinen Erlebnissen als Hinterbliebener zu erzählen. Vom erstaunlich schnellen Hinsiechen des Vaters. Oder von einer anderen Situation mit einem tödlichen Unfall.

Wir lernen aus diesem Ereignis, dass es immer Situationen geben wird, in denen der Reflex des autobiografischen Zuhörens sehr stark ist. Allerdings ist es für den Betroffenen nicht hilfreich, in dieser Ausnahmesituation mit den längst überstandenen Erlebnissen Anderer belästigt zu werden.

Dem Seminargast sagt der ergriffene Trainer nur “Danke dass Sie mich informiert haben. Ich denke morgen an Sie und wünsche Ihnen, dass Sie alle Kraft haben um es so zu erleben, wie Sie das möchten.”

Wir werden uns wieder treffen und möge der Wunsch in Erfüllung gehen.

“Toll. Toll. Toll. Ich war so überzeugend. Am Ende des Gesprächs hat der Kunde mich fast schon angefleht, dass er seine Meinung gegen meine austauschen darf. Ich war sooooo gut “

Und dann war der Traum zu Ende. Schmatzend wacht Paul im ICE0815 nach München auf, als der Zug in München bremst und ein Mitreisender seinen Mantel über Pauls Gesicht streift.

Die Präsentation bei der Brillo AG lief wirklich gut, aber was Dr. Jolka wirklich denkt, kann Paul beim besten Willen nicht einschätzen. Seinem Chef wird er natürlich zwei erhobene Daumen zeigen, wenn er morgen ins Büro kommt. Alles andere würde der auch nicht akzeptieren.

Präsentationen will niemand sehen

Diese Szene steht exemplarisch für viele sogenannte Verkaufspräsentationen im B2B: Erste Folie: Firmenlogo. Zweite Folie: Europakarte mit roten Punkten drauf. Dritte Folie: Eine nach oben rechts verlaufende Linie. Vierte Folie: komplex. Bunt. Der ganze Stolz der Strategen. Absolut nicht zu verstehen. Und dann Folie 5 bis 36, die verzweifelt versuchen, Folie Nr. 4 zu erklären.

Niemand will das. Und dennoch findet es so oder so ähnlich täglich statt. Allerdings ist nachher aus der Sicht des Verkäufers noch immer alles so wie vorher: Er weiß keinen Deut mehr als auf dem Weg zum Kunden. Schade um die Reisekosten.

Mann! Es ist doch nicht so schwer. Und spätestens seit 2007 ist die Methodik der Nicht-Präsentation bekannt.

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