Wer argumentiert, statt zu fragen, wird oft in der Psychofalle landen:
Wie sind Ihre Erfahrungen damit?
Wer argumentiert, statt zu fragen, wird oft in der Psychofalle landen:
Wie sind Ihre Erfahrungen damit?
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Wer würde schon behaupten, eine Ameise sei schlau? Eine Ameise alleine ist dumm. Man fragt sich, wie sie in der Lage ist, eine Aufgabe im Ameisenstaat zu erledigen. Sie wirkt sehr unbeholfen. Mehrere Ameisen sind klug, Prozesse sind koordiniert und optimiert, Aufgaben werden unwahrscheinlich schnell und effizient erledigt.
In einem Artikel des „National Geographics“ ist zu lesen: „Ameisen sind nicht klug, Ameisenstaaten sind klug!“ Begriffe, die diesen Sachverhalt beschreiben, werden „Schwarmintelligenz“, „Weisheit der Vielen“ oder auch „kollektive Intelligenz“ genannt. Unter den richtigen Bedingungen können Gruppen klüger sein, als jedes einzelne ihrer Mitglieder.
Wissen das Führungskräfte und lassen sie diese Erkenntnisse in Ihren Entscheidungsprozess einfließen? Nein, anscheinend nicht.
Was tun? Was ist die Handlungsempfehlung an Führungskräfte?
Wenn wir mit den Mitarbeitern unserer Kunden sprechen, dann hören wir immer wieder, dass Führungskräfte „Flüsterer“, „Ratgeber“ haben, oder auch „Spezis“ genannt, deren Ratschlägen die Führungskraft unwidersprochen folgt. Diese „Spezis“ sind einzelne Mitarbeiter und Kollegen, denen die Führungskraft ein besonderes Vertrauen entgegen bringt. Obwohl die Gesamt-Organisation (Abteilung oder Vertriebsbereich) über sehr viel Wissen verfügt, um bessere Ergebnisse zu erzielen und effizienter zu arbeiten, werden aufgrund der Empfehlung Einzelner falsche Entscheidungen getroffen.
Kommunikation und Struktur!
Kommunizieren Sie auf Augenhöhe mit Ihren Mitarbeitern. Interessieren Sie sich wirklich für das Business Know-how Ihrer Mitarbeiter. Stellen Sie die richtigen Fragen. Und verifizieren Sie Informationen. Hören Sie Ihren Mitarbeiter zu (hören-hinhören-zuhören).
Strukturieren Sie Teammeetings und Gespräche in der Form, dass Sie „qualifizierte Rückmeldung der relevanten Markt- und Kundenaussagen“ erhalten. „Qualifiziert“ ist eine Rückmeldung dann, wenn das Unternehmen daraus Maßnahmen zu mehr Umsatz ableiten kann. „Relevant“ ist eine Aussage dann, wenn sie sich auf das oder die Entscheidungsmotive des Kunden bezieht. Beachten Sie dabei, dass extrovertierte Mitarbeiter, die sich gerne und viel mitteilen nicht unbedingt besser Informationen haben, also die, denen man die Informationen „aus der Nase ziehen“ muss!
So nutzen Sie die kollektive Intelligenz Ihres Teams für bessere Entscheidungen und bessere Ergebnisse.
P.S. Das können wir auch von Louis van Gaal lernen: Immer in Bewegung. Auch ohne Ball sind alle wichtig. Jeder hat seinen Zweck, und alle haben eines im Sinn: Das Runde muss ins Eckige! Und wir holen morgen den Pokal.
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Hier wird darüber diskutiert: http://bit.ly/aZyQwn .
Hier ein Vortrag dazu: http://bit.ly/9l341L
Ich bin gespannt, was Sie zu diesem Thema sagen!
Veröffentlicht in Vertrieb, Wirtschaft, Zeitgeschehen | Getaggt mit Vertrieb 2.0 | Kommentar schreiben »
Als Verschärfung meines Artikels http://wp.me/pptUf-2T ist nun sogar das Verbot von Provision, zumindest im Finanzsektor, ein politisches Thema.
Karl Matthäus Schmidt, (https://www.xing.com/profile/KarlMatthaeus_Schmidt) Vorstandssprecher der quirin bank, plädiert für ein Verbot von Provisionen und eine Stärkung der Honorarberatung. Dazu hat er eine Petition gestartet, die inzwischen schon um die 1000 Mitzeichner gefunden hat. http://bit.ly/7WqCts
Die Forderung ist klar: Provision macht den einzelnen geldgeil, hat die Tendenz unkontrollierbare Verhaltensmuster in Vertriebsorganisationen zu etablieren und hat das Image des „typischen Verkäufers“ geprägt, der einem um jeden Preis etwas aufschwatzen will. Besser sind Berater, die gegen ein transparentes Honorar (Gehalt) das Beste für den Kunden finden sollen.
Und hier die Fragen, die ich zur Diskussion stelle:
Frage 1: Warum nur im Bankenwesen; warum Provision nicht generell abschaffen.
Frage 2: Ist ein Buchhalter (ohne Provision) wirklich weniger motiviert seine Arbeit zu tun als ein Verkäufer. Wäre es sinnvoll einen Buchhalter eine Provision pro Buchung oder gar in Prozent der Bilanzsumme zu zahlen?
Frage 3: Ist Provision nicht vielleicht ein Konzept, das für freie Handelsvertreter gut funktioniert, aber für angestellte Verkäufer nicht. Ist es vielleicht so, dass hier mangelnde Führungsqualität durch eine gewitzte Provisionsabrechnung ersetzt werden soll?
Was denken Sie?
Veröffentlicht in Motivieren, Vertrieb, Wirtschaft, Zeitgeschehen | Getaggt mit Beratung, Führung im Vertrieb, Provision, Ziele | 1 Kommentar »
Das erste Gruppentreffen findet am 28. Oktober 2009 in München statt. Hier die Information zum Event: http://bit.ly/3XsXEF
Wo soll das nächste Treffen stattfinden?
Veröffentlicht in Vertrieb, Wirtschaft, Zeitgeschehen | 9 Kommentare »
These: Provisionsmodelle sind fast immer der verzweifelte Versuch mangelnde Führungsarbeit im Vertrieb durch ein Gehaltsabrechnungssystem zu flicken.
Etwas ausführlicher: Freie Handelsvertreter erhalten zu Recht eine Provision. Sie sind frei in der Entscheidung, ob wann und wie viel Zeit sie in den Verkauf von bestimmten Gütern stecken. Als Unternehmer benötigen sie eine betriebswirtschaftliche Grundlage für ihre Entscheidung und das ist die Provision.
Aber das gilt nicht für angestellte Verkäufer, obwohl es großflächig so gemacht wird. Vielleicht, weil so vieles, was in USA gemacht wird hierzulange kritiklos übernommen wird.
Variable Gehälter, deren Höhe an bestimmte Messgrößen geknüpft ist, waren die Hauptursache für unsere aktuelle Finanzkrise. Es liegt in der Natur der Menschen, ihr Einkommen zu maximieren. Wenn ein variables Gehaltssystem gilt, werden alle Betroffenen versuchen, ihr Einkommen zu maximieren.
Selbst bei den besten Systemen ist das was sinnvoll wäre nicht immer das, was die meiste Provision bringt. Die Mitarbeiter werden sich also nach der Provisionsmaximierung orientieren, nicht nach der Sinnmaximierung.
Hinzu kommt, dass man auf Dauer eine Incentive-Stimmung erzeugt, die dann wieder bedeutet, dass nur dann etwas getan wird, wenn es auch etwas „dafür gibt“.
ACHTUNG potentielles Missverständnis: Ich bin nicht für Gleichmacherei. Im Gegenteil, ich bin dafür, dass gute Leistung belohnt wird. Allerdings nicht mit einem komplexen Prämien/Provisions-System, sondern mit guter Führungsarbeit. Jeder, der zwei oder mehr Kinder hat, weiß, dass Gleichbehandlung nichts mit Gerechtigkeit zu tun hat.
Ich plädiere für Festgehälter im Vertrieb, verbunden mit klaren Zielen und kurzfristigen Messungen der Zielerreichung, Offenlegung der Zielerreichung innerhalb der Vertriebsgruppen und sinnvolle Gehaltsveränderungen bzw. einmalige Boni am Ende der Leistungsperiode.
Ich freue mich auf eine konstruktive Diskussion!
Veröffentlicht in Führung, Vertrieb, Zeitgeschehen, Ziele setzen | Getaggt mit Bonus, Incentive, Provision, Variables Gehalt | 3 Kommentare »
Nach langer Vorarbeit, viel Arbeit und so manchem Euro Investment kann er endlich online gehen.
Hier wird erklärt, was es ist: http://bit.ly/ZIlQv
Und hier der direkte Link für Eilige: http://bit.ly/11BmIN
Veröffentlicht in Ausbildung, Vertrieb | Getaggt mit Coach in a Pocket, Wirkungsverstärker | Kommentar schreiben »
Insgesamt 935 Teilnehmer von rund 64.000 Mitgliedersn der Gruppe Vertrieb und Verkauf in Xing liefern ein repräsentatives Ergebnis zur aktuellen Lage im Vertrieb in Deutschland.
Einige Kernaussagen der Umfrage:
Hier die PDF-Datei mit den Ergebnissen im Detail.
Veröffentlicht in Vertrieb, Wirtschaft, Zeitgeschehen | Getaggt mit Krise, Lage des Vertriebs, Umfrage, Wirtschaftskrise | Kommentar schreiben »